Gerade Zähne sind mehr als Ästhetik: Sie lassen sich besser reinigen, belasten Kiefergelenke und Zahnhalteapparat gleichmäßiger und halten dadurch länger. In unserer Praxis behandeln wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene kieferorthopädisch – unter einem Dach mit Prophylaxe, Kinderzahnheilkunde und Implantologie.
Ihre Behandlerin
Dr. Lena-Maria Merkle, angestellte Zahnärztin mit Schwerpunkt Kieferorthopädie und Aligner-Therapie, führt die kieferorthopädischen Behandlungen durch. Bei Kindern arbeitet sie eng mit Dr. Ricarda Müller (Kinderzahnheilkunde) zusammen; bei Erwachsenen mit Zahnersatz-Fragen mit Dr. Strößner.
Aligner: die fast unsichtbare Zahnschiene
Transparente Schienen bewegen die Zähne Schritt für Schritt in die geplante Position. Sie werden 22 Stunden am Tag getragen, zum Essen und Zähneputzen herausgenommen und alle ein bis zwei Wochen gewechselt. Vorab zeigt eine digitale 3D-Simulation das geplante Ergebnis. Geeignet sind Aligner für leichte bis mittlere Fehlstellungen bei Jugendlichen und Erwachsenen; bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen ist eine feste Spange oder eine kombinierte Behandlung sinnvoller – das klären wir in der Untersuchung.
Kinder und Jugendliche: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Eine erste kieferorthopädische Einschätzung empfehlen wir etwa mit 8 bis 9 Jahren, wenn die ersten bleibenden Zähne da sind. Viele Behandlungen beginnen aber erst zwischen 10 und 13 Jahren im Wechselgebiss. Für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche unter 18 übernehmen die Krankenkassen die Behandlung, wenn eine Fehlstellung der kieferorthopädischen Indikationsgruppe 3 bis 5 (KIG) vorliegt; bei KIG 1 und 2 sowie bei Erwachsenen handelt es sich um eine Privatleistung, für die Sie vorab einen Heil- und Kostenplan erhalten.
Erwachsene
Auch mit 40, 50 oder 60 Jahren lassen sich Zähne noch bewegen. Häufige Anlässe: Engstand in der Front, Lücken vor einer Implantation, Vorbereitung von Zahnersatz oder Zahnfleischprobleme durch Fehlbelastung. Aligner sind hier besonders gefragt, weil sie im Alltag kaum auffallen.
Ablauf
- Untersuchung, Fotos, digitaler Scan (kein Abdruck) und – falls nötig – Röntgen
- Behandlungsplan mit Kostenübersicht und KIG-Einstufung
- Behandlung mit Aligner, loser oder fester Spange; Kontrollen alle 6–8 Wochen
- Stabilisierung (Retention) mit Retainer oder Nachtschiene
Termin zur kieferorthopädischen Einschätzung anfragen
Ergänzend zur Zahnspange gehören regelmäßige Prophylaxe-Termine zur Behandlung – besonders bei festen Spangen.
Video
Kurz erklärt – aus unserer Praxis
Die Videos geben allgemeine Informationen und ersetzen keine individuelle Beratung; Behandlungsverlauf und -ergebnis hängen von den persönlichen Voraussetzungen ab. Alle Videos sind untertitelt. Mehr in der Mediathek und auf Instagram.
